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Das Prinzip ist das gleiche wie bei Bokashi, allerdings sagt es der Name schon: Es werden nur Küchenabfälle gebraucht.
Mein persönliches und sehr erfolgreiches Rezept:
Ich sammele meine Küchenabfälle in einem kleinen Eimer. Dabei schneide ich die Abfälle in möglichst kleine Stücke und gebe auf jede neue Schickt im Eimer drei bis vier Sprühstöße EMa. Erster positiver Effekt: Der Bioeimer stinkt nicht mehr! Wenn der Eimer voll ist, fülle ich den Inhalt um in meinen EM-X-Bokashi-Eimer, der mit einer Trennscheibe und einem Ablaufhahn ausgestattet ist. Auf jede neue Schicht kommen auch hier ein paar Sprühstöße EMa. Auf die oberste Schicht lege ich ein Stück Plastikfolie, die ich fest andrücke, damit die Luft aus der Masse herausgepresst wird. Darauf packe ich einen Müllbeutel, der mit Sand (Vogelsand von meinen Wellensittichen) gefüllt ist. Dann verschließe ich den Eimer mit dem luftdicht schließenden Deckel. So fahre ich fort, bis der Bokashi-Eimer voll ist. Ab diesem Zeitpunkt lasse ich den Eimer noch etwa 8-10 Tage bei Zimmertemperatur stehen und zapfe täglich die Flüssigkeit ab, die sich beim Fermentationsprozess bildet. Sie ist in Wasser verdünnt ein hervorragender Dünger für Zimmerpflanzen oder Blumenkästen. Wenn ich zuviel Flüssigkeit habe, gebe ich sie auch schonmal in die Abflüsse von Waschbecken oder Dusche.
Übrigens: Wer keinen EM-X-Bokashi-Eimer besitzt, kann auch einen ganz normalen Plastikeimer mit luftdicht schließendem Deckel benutzen. Die Abfälle müssen dann nur in einen Plastikbeutel gefüllt werden, den man immer fest zusammenpressen und verschließen muss. Um die Flüssigkeit abzuzapfen, schneidet man eine kleine Ecke des Beutels ab. Der Beutel wird dann in den Eimer gepackt, mit einem schweren Gegenstand (z.B. Stein) beschwert und mit dem Deckel verschlossen.
Die fermentierten Küchenabfälle sind gut gelungen, wenn sie angenehm süß-sauer riechen. Übrigens schneide ich auch hin und wieder einen verblühten Blumenstrauß klein und gebe ihn zu den Abfällen.
Die fertig fermentierten Küchenabfälle können entweder auf einem normalen Komposthaufen zwischengelagert werden (mit einer Schicht Laub oder Grasschnitt o.ä. abdecken!) oder in Furchen auf den Gartenbeeten eingegraben werden. Auch in Blumenkästen kann man sie als Dünger benutzen. Dazu den Kasten etwa ein Viertel mit Erde füllen, fermentierte Küchenabfälle einfüllen und die restliche Erde darauf geben.
Grundsätzlich lassen sich alle organischen Materialien zu Bokashi verarbeiten. Eurer Phantasie sind also keine Grenzen gesetzt!
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